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bestiarium oberplan, mein Lyrikzyklus, der während meines Stipendiums im Oktober 2023 in Horní Planá entstand, ist jetzt in Sudetenland – Kultur und Literatur 2/2025 erschienen.
– AUSZUG –
das herz liegt noch im nebel
der rasen wie frisch gegossen
dann kriecht die sonne heran
wie ein luchs auf der jagd
ein unpassender gedanke
Was, wenn es ein Morgen gäbe? 14 Geschichten und Gedichte von 14 jungen Autor:innen über mögliche Zukünfte. Gedankenexperimente und Ausflüge. Darunter meiner ins Jahr 2077 über eine Wünsche erfüllende Gott-KI und die Rückkehr der Raumsonde Voyager, betitelt In meinem Stundenglas rinnen Sterne. Zukunftskalender #2, out now als literarischer Wandkalender.
– AUSZUG –
Das Papier trug man zu einem Weisen aus den Reihen des Komitees. Der studierte es lange und befand: Er müsse nachforschen. Tage verbrachte er in den alten Bibliotheksmagazinen. Er wirbelte Staub auf und blätterte in Büchern, bis er fündig wurde. »Es scheint«, erklärte er schließlich, »als hätten wir einen Kampf gewonnen.« Nur von wem der Angriff ausgegangen war und wem er gegolten habe, das ließ sich nicht mehr rekonstruieren.
book:ed, unser Wohnzimmer-Literaturfestival in Erlangen, geht in die fünfte Runde. Das diesjährige Motto ist »Flux« wie in Fluxus, kreativer Gedankenfluss oder Fluxkompensator. Als Kurator des Lesungsprogramms freue ich mich auf Kollegen, Preisträgerinnen, Bestseller, Talk und Musik.
WANN? – Freitag, 7.11., ab 18 Uhr und Samstag, 8.11., ab 15:30 Uhr
WO? – Sechs Locations in Erlangen
In den Erlanger Nachrichten erschien kürzlich ein Porträt von Lea Maria Kiehlmeier über mich, die Kumari, die Hotlist, das Grenzenlos-Stipendium und den Preis der Frankfurter Romanfabrik.
– AUSZUG –
In einer Wohnung direkt an der Moldau will er intensiv an seinem nächsten Roman arbeiten. Das mit 1000 Euro dotierte Stipendium ist eine Kooperation der Stadt Nürnberg mit dem Literaturhaus Prag. Der neue Roman trägt den Arbeitstitel nôt – Der letzte Liebesroman. »Es geht um Wein, Psychologie, Liebe und das Nibelungenlied«, verrät er. »Es ist etwas bunter als mein letzter Roman.»
Diesen Oktober darf ich als »Grenzenlos«-Stipendiat in Prag verbringen. Organisiert wird das Ganze von Prags Partnerstadt Nürnberg, dem VS Mittelfranken und der Faber-Castell-Akademie sowie dem Prager Literaturhaus deutschsprachiger Autorinnen und Autoren.
– AUSZUG –
Krömer wird im Oktober eine Wohnung in der Prager Innenstadt beziehen und sich dort seinem Romanprojekt nôt – Der letzte Liebesroman widmen können. Dotiert ist das Stipendium mit 1.000 Euro. Als Prag-Stipendiat tritt er die Nachfolge von Anna Hofmann, Krupski, Petra Häfner und Kristina Pfister an.