[veröffentlichung] Schießübungen

Für Schießübungen, meinen ersten Kurzkrimi, bin ich mit Kollege und Herausgeber Leonhard F. Seidl auf die Zugspitze gestiegen. Recherche muss sein. Erscheint am 18.03. in der Anthologie Tatort Alpen im Verlag Ars Vivendi.

– AUSZUG –
Die letzte Seilbahn war abgefahren, der Kiosk zu. Im Münchner Haus hatte kein Licht gebrannt, und sie hatten sich geschämt zu klopfen. Auf dem Rückweg war sie auf der steilen Schotterpiste unterhalb der gesicherten Passage gestürzt und hatte sich wehgetan. Niemand war da gewesen, um ihnen zu helfen. Der Abstieg war zur Tortur geworden, der Nebel immer dichter, die Sicht immer schlechter. Sie mussten eine Markierung übersehen haben, die weiteren waren unauffindbar gewesen. Sie waren von den angelegten Wegen abgekommen. Und dann diese Stimme …

[rezension] »Kumari« im Literaturportal Bayern

Sophie Wiederroth bespricht »Kumari« für das Literaturportal der Bayerischen Staatsbibliothek.

– AUSZUG –
Wunderbar ist eine Szene, in der Dipendra Stunden um Stunden Essen in sich hineinschlingt und doch nicht satt werden kann. Sein Hunger ist kein physischer, er hungert nach Sinn, nach Bedeutung, ist wütend in seiner Jugend, will umstürzen, provozieren. Dicht und kenntnisreich geschrieben steuert der Roman schließlich auf ein furioses Finale zu. In Kumari ist wirklich fast kaum ein Wort überflüssig, jede Szene scheint bedeutungsvoll.

[rezension] »Kumari« auf Bookster HRO

Stefan Härtel rezensiert »Kumari« auf seinem Literaturblog Bookster HRO.

– AUSZUG –
Schlussendlich ist KUMARI ein Musterbeispiel für grandios erzählten Geschichtsunterricht. Ich klebte förmlich an den Zeilen und habe einiges über Nepal und seine jüngere Historie gelernt – was kann man von einem Buch mehr erwarten? Sehr lesenswert.

[rezension] »Kumari« in der Stadtrevue

Lotte Löhausen rezensiert »Kumari« in der Januarausgabe der Stadtrevue.

– AUSZUG –
Eine Geschichte über Tradition, menschliches Zusammenleben und Ideologie, die wegträgt, aus den Gedanken eines Kölner Dezembers hinaus in eine Welt, in der Maos rotes Buch für radikalen Zusammenhalt sorgt und die Kind­göttin fast allwissend die ­Geschichte von Kronprinz Dipendra und der Rebellin Rupa Rana erzählt.