Die größte Zeitschriften-Überraschung der letzten Jahre liefert indes die zweite Ausgabe des Magazins Seitenstechen. … Eine sehr geglückte Melange aus historischen Grundlagentexten zur Astrophysik, Relativitäts- und Quantentheorie und neuen Gedichten und Prosatexten zum weiten Feld der Kosmologie. … Poesie kehrt hier zu ihren magischen Ursprüngen zurück – sie schreibt Schöpfungsgeschichten. Zur Zeitschriftenumschau von Michael Braun: literaturport.de
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[rezension] lustauflesen über »Ymir«
Nordische Mythologie, okkulte Nazi-Esoterik, Wagners Tristan mit seiner rauschhaften, in die All-Nacht flüchtenden und in ewig-einziger Liebe auflösenden Musik und Lyrik, die Hohlwelttheorie und Abenteurer, die letzte weiße Flecken auf der Weltkarte real oder mit literarischen Mitteln tilgen möchten, all das vermischt Krömer zu einer wirklich spannenden Geschichte. So durchgeknallt Ymir oder Aus der Hirnschale„[rezension] lustauflesen über »Ymir«“ weiterlesen
[rezension] Kulturgeschwätz über »Ymir«
Die etablierten Kunstarten, die hier verbunden werden, werden zerstört, um eine politische Wirklichkeit – die Lächerlichkeit des Nationalsozialismus in seinen politischen, ideologischen und ästhetischen Idealen – zum Ausdruck zu bringen. Kompositorisch und erzählerisch bewegt sich »Ymir« damit auf einem so hohen Niveau, wie wohl eben nur ganz wenige Romane, und hinterlistiger wurde der Nationalsozialismus wohl„[rezension] Kulturgeschwätz über »Ymir«“ weiterlesen
[rezension] Novelero über »Ymir«
Krömers Roman ist nicht nur überaus fantasievoll und durchweg skurril, sondern vergnügt den Leser an vielen Stellen mit komischen, teils ironischen Passagen. Aber nicht nur das. Auch visuell macht das im jungen homunculus verlag erschienene Buch Spaß. Zur ganzen Rezension hier: Novelero
[rezension] Die Neue Wörtlichkeit über »Ymir«
Es ist ein bisschen so, als würde Felix Krull ein Jules-Verne-Abenteuer erleben dürfen, was an uns Leser nun voll flottem Witz und kurzweiliger Spannung weitergegeben wird. Ganz nebenbei vermittelt man uns dann in den Zwischentönen und Randbemerkungen noch ein wenig von der Weltuntergangsstimmung, die den zweiten Weltkrieg einläuten sollte, was dem Romandebüt von Philip Krömer„[rezension] Die Neue Wörtlichkeit über »Ymir«“ weiterlesen