In der vorletzten Ausgabe (#17) des Wildlesers, herausgegeben von meinem geschätzten Erlanger Kollegen Klaus Gasseleder, erscheint nun auch meine vorerst letzte Geschichte aus der losen, verstreut veröffentlichen Reihe ErlangenHORROR. Die Serie, ein gruseliger Ableger von ErlangenNOIR, endet mit einem unendlichen Markgrafen, der seine Menschlichkeit auch nach „Vierhundert Jahren Einsamkeit“ nicht aufgeben will. Weitere Beiträger sind u.a. Paul Maar, Walle Sayer und Helmut Haberkamm.
– AUSZUG –
„Nur ein paar Tropfen.“ Ohne meine Antwort abzuwarten, lässt er sich neben mir zu Boden fallen, nimmt meinen Kopf in die Hand und leckt schnell über meine blutige Stirn. „He!“ Seine Zunge ist rau, nicht unangenehm eigentlich. Ich denke an ein Liebesspiel. Er ist gründlich. Und tatsächlich soll Speichel mit seinen Enzymen die Blutgerinnung und die Wundheilung unterstützen.
