Pressespiegel »Ein Vogel ist er nicht«

[radio]

2020

»In seinen ebenso intelligenten wie unterhaltsamen Erzählungen greift sich Philip Krömer Aspekte der Kultur-, Literatur- oder Weltgeschichte und schreibt sie um. Der Autor recherchiert intensiv, nimmt die bekannten Fakten, findet die Leerstellen und füllt sie mit phantastischen Ideen auf. Das ist alles andere als L’art pour l’art oder ein großer literarischer Jux. Es hat Relevanz. Philip Krömer schreibt eine anspruchsvolle, aber süffige Prosa, die phantasievoll mit alten Stilen spielt und sich wohltuend vom lakonischen Ton vieler junger Autoren abhebt. Sie ist zudem genau gearbeitet in Klang, Rhythmus und Form. Und sie steht in der Tradition so bedeutender Humoristen wie Ror Wolf, Urs Widmer, Wolfgang Hildesheimer oder Arno Schmidt. Philip Krömer gelingt es sogar mit nur einem einzigen Satz Mythen und Geschichte umzuschreiben. Junge Literatur, die aufhorchen lässt.« Dirk Kruse / Bayern 2, Sendung vom 19.02.2020. Hier nachhören.

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2020

»Seine Erzählungen schaffen viele neue Bildräume. … Ein wenig frech, mit einer Prise abgründigem Charme entwickelt Krömer skurrile und aberwitzige neue biografische Szenen.« – Elke Walter / Fränkische Landeszeitung, Ausgabe vom 21.09.2020

»Biografien kreuzen sich, die sich sonst wohl nicht kreuzten. Der Erlanger Autor wagt. Und es funktioniert. Auf jeder Seite. Mit jedem Satz. Weil Krömer fabulieren kann, weil er seine Ideen und Fiktionen mit einer feinen wie durchdachten Sprache präsentiert. … In der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur gibt es kaum vergleichbare Werke, höchstens noch Tyll von Daniel Kehlmann, wenn auch mit komplett anderen Vorzeichen. Philip Krömer ist ebenfalls Spieler und ein Strippenzieher in diesem Buch, das mit subtilem Humor und humorvoller Subtilität arbeitet. … Philip Krömer hält seine Leser zum Narren und es ist großartig. Sogar neunmal hintereinander. Wäre es ein Schelmenstück, dieser Streich sollte nie zu Ende gehen.« – Björn Bischoff / phantastisch! Magazin, Ausgabe 78/2020

»Inspirieren lassen hat sich der Schriftsteller, Jahrgang 1988, von Geschichten, die es schon gab. Von historischen Personen und Figuren der griechischen Mythologie. Von Mördern und von Träumern. … Dabei schafft es Krömer, trotz aller Wirrungen einen direkten und süffisanten Duktus mit abwechslungsreichen sprachlichen Elementen zu verbinden. So wird aus einem prosaischen Erzählstil zwischendurch einfach mal eine Dramenform. Wie es dem Autor gerade passt. Auch inhaltlich traut er sich was … Revueartig fliegt die Geschichtensammlung durch die verschiedenen Episoden. … Ein Vogel ist er nicht strotzt vor Querverweisen. Der Leser wird das Buch womöglich hin und wieder zur Seite legen, um Personen, Sachverhalte und Begebenheiten nachzuschlagen. Außerdem wird er am Ende erfahren, welche drei Meister schon vom Himmel gefallen sind.« – Jacqueline Schreil / Südwest Presse, Aufgabe vom 13.01.2020

2019

»Mit der Kunst des Fabulierens macht sich der gebürtige Amberger Krömer in kurzen Stücken über verschiedene historische Persönlichkeiten her. Vincent van Gogh, Edgar Allan Poe oder Kaiserin Sisi bekommen von ihm neue Biographien, neue Leben geschenkt. Mal phantastisch, mal absurd. Immer sprachlich außergewöhnlich, immer fesselnd vom ersten Wort. Kurzgeschichten epischer Schönheit.«Björn Bischoff / Nürnberger Nachrichten, Ausgabe vom 07.11.2019. Hier online lesen.

»Was wäre, wenn Napoleon vor der Schlacht von Waterloo eine Blume aus der Stirn gewachsen wäre? Und was haben Da Vincis Erfindungen mit seinen Hämorrhoiden zu tun? In urkomischen und äußerst skurrilen Erzählungen schreibt Autor Philip Krömer einfach die Geschichte um. Etwas Besonderes sind auch die fantasievollen Illustrationen des Verlegers Florian L. Arnold.« Frank Rudkoffsky / LIFT das Stuttgartmagazin 11/2019

[digital]

2020

»Ob Krömer nun vom Staufer-Kaiser Friedrich II. berichtet, der bei ihm durch das Verspeisen einer vergifteten, obszön großen Elefantenpastete mit menschlicher Füllung sein Ende findet oder von der Einführung des Bungee Jumping in Europa durch den stockbetrunkenen Vincent van Gogh – Heiterkeitsausbrüche scheinen vorprogrammiert. Doch auch diejenigen, die sich von Lektüre mehr als ein humoristisches Intermezzo erwarten, müssen ihm gute historische Kenntnisse und einen feinfühligen Umgang mit der Sprache konzedieren. Trotz seines im Grunde anarchischen Ansatzes verlässt Krömer nie das Areal wohlgesetzter Worte … Ein facettenreiches, auf schönem festen Papier gedrucktes und liebevoll gebundenes Gesamtkunstwerk.« – Marcus Neuert / fixpoetry.de